Steuererklärung 2015 - wer jetzt nicht handelt, riskiert hohe Verspätungszuschläge

Nicht nur das Jahr 2016 neigt sich unabwendbar seinem Ende zu. Auch rückt der letzte Termin immer näher, bis zu dem alle diejenigen, die steuererklärungspflichtig sind, dem Finanzamt die Steuererklärung für 2015 vorzulegen haben.

Bei Fristversäumnis will das Finanzamt umgehend eine schnelle Zahlung!

Wer es hier mit den Fristen zur Abgabe von Einkommens-, Gewerbe-, Umsatz- oder Körperschaftsteuererklärung nicht so genau nimmt, kann eine böse Überraschung erleben. In diesem Fall kann das Finanzamt nämlich nach eigenem Ermessen Verspätungszuschläge verhängen, die nur allzu häufig ein schmerzliches Loch im Portemonnaie hinterlassen. Schlimmer noch: die Vollstreckbarkeit dieser Zuschläge ist binnen weniger Wochen möglich. Erst für das kommende Jahr hat der Gesetzgeber neue Fristen festgesetzt, die einheitlicher und bürgerfreundlicher sind. Jedoch ist das Finanzamt und auch der Steuerpflichtige erst ab 2019  daran gebunden. Dies betrifft auch einen verbindlicher Katalog für Verspätungszuschläge.

Fristverlängerung nur mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein möglich

Bis dahin sind Steuerpflichtige zur Eile aufgerufen. Das gilt unabhängig davon, ob das Einkommen in abhängiger oder selbstständiger Arbeit erzielt wird. Ohne die Hilfe eines Steuerberaters oder eines Lohnsteuerhilfevereins - allerdings nach Steuerberatungsgesetz §13 nur für Arbeitnehmer, die dort Mitglieder sind - war der letzte Abgabetermin bereits am 31. Mai. Wer davon betroffen ist und bereits eine Schätzung vorliegen hat, sollte ganz besonders schnell reagieren und einen Steuerprofi aufsuchen. Denn jetzt kann nur noch in Zusammenarbeit mit Steuerberater beziehungsweise Lohnsteuerhilfeverein bis zum 31.12. eine Fristverlängerung erreicht werden. Dabei sollten Sie nicht dem Irrtum unterliegen, dass eine Schätzung von der Steuererklärung befreit. Auch haben Kapitalgesellschaften eine weitere Frist im Auge zu behalten: Frist zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger. Bei Nichtbeachtung sind auch hier empfindliche Verspätungsgebühren zu erwarten.

Steuererklärung zum Vorteil des Steuerpflichtigen

Übrigens auch Menschen, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, haben an diesem Termin zum letzten Mal die Möglichkeit, eine freiwillige Erklärung zur Einkommensteuer für das Jahr 2012 abzugeben. Dies ist, im Sinne des Steuerpflichtigen, besonders vorteilhaft, wenn man vielleicht eine Erstattung erhalten könnte. Gerade, wenn Ausgaben in diesem Jahr angefallen sind, die außergewöhnlich sind, wie hohe Handwerkerkosten, geschlossene Riesterverträge oder weite Wege zum Arbeitsplatz ist eine Erstattung wahrscheinlich.

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